JSG Goldstadt
Ein neues Standbein für leistungsorientierten Handball
Die ersten Überlegungen zum Thema Jugendspielgemeinschaft und das Zusammenführen der Teams erfolgte am Jahresanfang zwischen Timo Hufnagel und Marco Blum. Die gute und erfolgreiche Jugendarbeit des TV Brötzingen und der TGS Pforzheim hat die Verantwortlichen der beiden Vereine überzeugt, statt gegeneinander – Miteinander im Jugendbereich zu arbeiten. Zielrichtung sollte es sein, dem Leistungshandball in Pforzheim ein weiteres Standbein zu geben. Diese Ausrichtung erfolgt auch im Hinblick darauf, dass die Spieler zukünftig auf den Erwachsenenbereich zielgerichtet vorbereitet und geschult werden können. Wobei hierbei auch die unterschiedlichen Vereinsphilosophien der beiden Hauptvereine berücksichtigt werden sollen. Die Vorstände Thomas Dörflinger (TV Brötzingen) und Wolfgang Taafel (TGS Pforzheim) haben sich ebenso wie die zuständigen Vereinsgremien von dem Konzept überzeugen lassen und einer “JSG Goldstadt” zugestimmt.
Bei jedem Neuanfang kommt zuerst das “Beschnuppern” und nach dem ersten gegenseiten Abtasten der Mannschaften und Trainer mussten alle gemeinsam in die bereits
beginnenden Qualifikationsturniere für die höchsten Spielklassen des Badischen Handballverbandes gehen. Nach anfänglicher Unsicherheit steigerten sich die Mannschaften und die bereits erwähnte Theorie wurde schneller als gedacht in die Wirklichkeit umgesetzt. Die B-Jugend qualifizierte sich über mehrere Stationen für die Badenliga und die C-Jugend schaffte den Sprung in die Oberliga. Nach erfolgreicher Qualifikation erfolgte nunmehr der zweite Schritt, das Umsetzen des neuen Trainigskonzeptes neuen Trainern und ungewohnten Sporthallen, doch auch diese Herausforderung wurde problemlos gemeistert.
Der Trainingsalltag hat nunmehr alle Mannschaften erreicht und die Vorbereitung auf die neue Runde läuft auf Hochtouren. Mit jeweils zwei gemeldeten Mannschaften ab der B-Jugend bis zur D-Jugend verfügt die JSG über eine gute und solide Basis. Dalls jetzt auch noch Sponsoren gefunden werden, die dieses Zukunftsprojekt unterstützen, ist es auch für die Verantwortlichen der Hauptvereine eine gute Sache für dieses Projekt einzustehen.
Marco Blum

