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Heimstarker Ex-Bundesligist erwartet Pforzheim


Diesen Samstag heißt es einmal mehr Zähne zusammen beißen für Mannschaft von Andrej Klimovets. Unter der Woche im Trainingsbetrieb musste man schon ganz genau hinschauen wenn man eine größere Anzahl Personen in der Halle entdecken wollte. Die Verletztenliste der Pforzheimer ist ellenlang. Mit Filip Prsa und Chris Bregazzi fehlen dem Team eigentlich fast schon die ganze Saison und das wird sich auch nicht mehr ändern. Das Gleiche gilt für Evgeni Prasolov der die Vorrunde fast komplett verpasste und nun nach nur einem Spiel den Rest der Saison ausfällt. Dazu kommt mit Fabian Dykta und Sebastian Ullrich der Ausfall zweier weiterer Stammspieler, mit denen hoffentlich und zumindest irgendwann im Februar gerechnet werden kann. Dazu kam diese Woche noch eine Krankheitswelle und somit ist überhaupt nicht klar wer am Samstag spielen kann. " So langsam ist es nicht nur für den Körper der verbliebenen Spieler grenzwertig, sondern der Kopf ist natürlich auch gefrustet und müde wenn du dich in einer solchen Situation befindest", beschreibt Abteilungsleiter Wolfgang Taafel das Seelenleben der Mannschaft.

Trotzdem heißt es mal wieder dass die Flinte nicht ins Korn geworfen wird auch wenn mit dem Ex-Bundesligist VFL Pfullingen ein starker Gegner wartet. Die Pfullinger gewannen alle ihrer letzten 6 Heimspiele und haben auch im Hinspiel lange die Nase vorn gehabt. Mit Markus Becker und Micha Thiemann verfügen die Pfullinger über zwei Spieler die Bundesligaerfahrung bei Balingen und Neuhausen sammeln konnten. Ansonsten kann der VFL aus den Vollen schöpfen. Mit dem wendigen Schliedermann, Thiemann, Keupp, Hertwig, List, Wittlinger und dem jungen Linkshänder Lukas Mayer verfügt Trainer Fernow über 7 Rückraumspieler. Im Pforzheimer Lager mühen sich über 80 Prozent der laufenden Runde gerade mal zwei etatmäßige Spieler auf dieser Position. Doch auch die Kreisposition mit Hiller und dem starken Nachwuchsspieler Golla, sowie die Flügelzange mit Breckel und Jabot muss durchaus beachtet werden. Dass unter diesen Konstellationen die TGS nach dem Anschein der heimischen Berichterstattung als Favorit anreist, ist fast schon absurd. Dass man in der Goldstadt aber aus dieser Situation bisher beachtliche Ergebnisse erzielt steht außer Frage und so wird die Mannschaft auch am Samstag ihre Chance suchen. Über zahlreiche mitreisende Fans würde sich die Mannschaft freuen.



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