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Großer Kampf reicht nicht für Punkte

Wichtiger Fakt am Rande der vergangenen Begegnung: Hallensprecher Kevin Bregula griff aufgrund seiner eigenen Hochzeit am 25.05. ein letztes mal zum Mikro. Kevin gilt wohl als bester Hallensprecher der Liga und bringt sein Talent inzwischen auch auf anderen Großevents in der Umgebung ein. "7 Jahre Herzblut für den Verein, Höhen und Tiefen aber es hat immer Spaß gemacht", fasst Kevin sein vorbildliches Engagement zusammen. Wir bedanken uns bei Kevin und wünschen ihm für seine Hochzeit und die Zukunft nur das Beste.


Zum Spiel: in der 37. Minute spürte wohl jeder in der Halle, dass der 1. Saisonsieg so nah war. Die Pforzheimer erzielten drei Tore in Folge und hinten rührte die Defensive mit einem starken "Comebacker" Jonathan Binder ordentlich Beton an. Die darauffolgende Auszeit der Münchner verfehlte ihren Zweck und der TGS boten sich im Anschluss 4 Angriffe in Folge um das Spiel endgültig zu drehen. Doch 2 Fehlwürfe auf das verwaiste Münchner Tor und zwei technische Fehler brachten die Münchner zurück ins Spiel. Beim 22:20 kämpften sich die Rotweissen nochmal ran, doch wieder unterliefen zu viele einfache Fehler. Doch der Reihe nach.

Die Anfangsphase verlief über 4:4 und 7:7 ausgeglichen. Doch wieder einmal scheiterte man schon in der 1. Halbzeit mit gut herausgespielten Freien (darunter auch ein Strafwurf) frei am Gästekeeper. Das nutzten die Münchner zu einfachen Gegenstößen und schraubten das Ergebnis bis zur Halbzeit auf 17:13, auch bedingt durch unclevere Zeitstrafen, wie die durch Lukas Salzseeler, der vor der Pause komplett freigespielt, den Ball Richtung des Kopfs von Gästekeeper feuerte und so für eine "Doppelbestrafung" der Hausherren sorgte.

Doch dadurch ließ sich die Mannschaft von Florian Taafel nicht verunsischern und kam stark aus der Pause. Jonathan Binder ersetzte Philipp Gutknecht im Tor und brachte zusätzlich Stabilität in die TGS Defensive. "Jonathan hat einfach diese Qualität. Das hat er jahrelang auf hohem Niveau nachgewiesen. Trotzdem ist es beeindruckend wie er ohne Training und mit seiner Fitness nicht nur sportlich, sondern auch charakterlich auftritt", lobte Cheftrainer Taafel seinen Schlussmann und Freund Jonathan Binder. Am Ende standen 42% gehaltene Bälle auf seinem Konto. Doch am Ende brachte München den Vorsprung verdient ins Ziel und feierte somit die noch rechnerische Möglichkeit auf den Klassenerhalt. Vor allem der erfahrene Rückraumspieler Lex glänzte mit 8 Einschüssen. "Gegen Ende haben wir nochmal etwas riskiert und sind auf 7. Feldspieler. Leider haben wir dann noch ein, zwei einfache Bälle verloren", so Co Trainer Michal Wysokinski.


"Die Spielverläufe sind nach wie vor sehr ähnlich. In der 1. Halbzeit spielen wir offensiv gut aber lassen zu viel liegen, in der 2. Halbzeit stehen wir oft defensiv besser, aber bekommen vorne Probleme. Sieht man die nüchternen Zahlen gibt es aber durchaus Verbesserungen im Spiel. Wir haben weniger technische Fehler, höhere Handlungseffiktivität im Rückraum und vom Entscheidungsverhalten ein besseres Überzahlspiel und das obwohl mit Nicolas Herrmann und Fabian Dykta inzwischen zwei etatmäßige Außen das Spiel lenken", so Taafel.


Neben dem wohl besten und konstantesten Rotweissen Roy James, überzeugten neben Binder und in Halbzeit 2 die gesamte Defensive, auch wieder Fabian Dykta und Davor Sruk am Kreis. "Wir haben den Jungs gesagt, dass wir einfach mal ein Spiel brauchen wo jeder eine konstant solide Leistung abruft und wir nicht in einzelnen Mannschaftsteilen abflachen, um ein Spiel zu gewinnen. Leider ist uns das bisher noch nie gelungen", so Wysokinski.


Am kommenden Wochenende sind die Pforzheimer spielfrei und müssen im Anschluss zum Topteam aus Würzburg, wo die Chancen natürlich schlecht stehen. Im letzen Heim-/Saisonspiel am 25.05. kommt dann der HC Erlangen 2 nach Pforzheim. Ein Spiel in dem man sich aufjedenfall nochmal etwas ausrechnen kann.

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