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Saisonabschluss gegen den HC Erlangen


Ersatzgeschwächte TGS will sich versöhnlich aus Liga 3 verabschieden.


Am morgigen Samstag empfangen die als Absteiger feststehenden Rotweissen den HC Erlangen 2. Der Unterbau des Bundesligisten steht im Niemandsland der Tabelle und hat den Klassenerhalt schon lange sicher. Die Franken konnten in den vergangenen Spielen auch nur mager Punkten und somit scheint im letzten Spiel durchaus nochmal etwas Zählbares drin zu sein. Wäre da nur nicht die weiterhin angespannte Personalsituation. Nachdem in Würzburg mit Davor Sruk und Tim Löffler wichtige Stützen fehlten, wird am Samstag der stark aufspielende Fabian Dykta nicht zur Verfügung stehen. Zudem droht David Kautz verletzt auszufallen. Alex Kubitschek verpasste beruflich zwei Trainingseinheiten unter der Woche. Alles Rahmenbedingungen, mit denen sich man schon seit Rundenbeginn herum schlagen muss. Zwar kehren Sruk und Löffler zurück, aber der Kader ist trotzdem dünn gestrickt.


Doch in den vergangenen zwei Spielen präsentierten sich die Rotweissen nochmal als richtige Einheit, unterlagen München knapp und boten dem vermeintlichen Teilnehmer der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga Würzburg ordentlich Paroli. Defensiv kämpferisch mit guten Torhütern und vorne diszipliniert und clever. So oder so ähnlich wird auch die Marschroute für Samstag sein. So will man sich mit einem guten Spiel von den treuen Fans verabschieden, bevor man sich neben dem Abstieg aus dem halbprofessionellen Handballbereich zurückziehen wird. Wirtschaftliche und organisatorische Rahmenbedingungen haben einen drittligawürdigen Auftritt in dieser Saison sehr erschwert und gestalten sich in Zukunft unter noch schlechteren Vorraussetzungen als unstemmbar. Der Verein musste nach dem Aufstieg schon an die absolute Schmerzgrenze gehen, um den Meisterkader zusammenzuhalten und konnte somit auch nicht die nötig gewesenen Verstärkungen tätigen, die man sicherlich gebraucht hätte, um in dieser starken 3. Bundesliga zu bestehen. Trotzdem entwickelten sich Spieler sehr gut weiter. Roy James reifte in den vergangen 2 Jahren vom Abwehrchef zum absoluten Leistungsträger im Angriff und knabbert im letzten Spiel an der 100 Feldtore Marke, die er schon vergangene Saison geknackt hat. Tim Löffler zeigte, dass er den schon zur Winterpause gewechselten Rapahel Blum auch im Angriff ersetzt hat und Eigengewächs Fabian Dykta und Nicolas Herrmann steuern inzwischen das Angriffspiel der TGS, obwohl beide eigentlich auf der Außenposition gesetzt sind. Eigengewächs David Kautz zeigte mehrfach dynamische Auftritte im TGS Dress. Mit dem verletzten Lennart Heimann hat ein weiteres Eigengewächs den Sprung in die 3. Liga geschafft und auch Jonas Egly konnte inzwischen mehrmals in den Spielbetrieb schnuppern. "Man hätte vielleicht früher auf diese Spieler in der Verantwortung setzen sollen, dann wäre die Punkteausbeute bestimmt etwas freundlicher, aber das gaben die Konstellation und die Vorzeichen damals nicht her. Im Nachhinein ist man da eben schlauer. Wir wollen unsere Tendenz bestätigen und alles auf dem Feld lassen, was noch im Tank ist. Das haben die Zuschauer verdient und das sind wir uns selbst schuldig", fasst Cheftrainer Florian Taafel die Vorzeichen für Samstag zusammen.


Anpfiff ist um 19 Uhr in der Bertha Benz Halle

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