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Schmerzhafte Niederlage

Eine schmerzhafte Niederlage musste unsere Mannschaft am vergangenen Samstag bei der TSB Heilbronn/Horkheim einstecken. Besonders schmerzhaft deshalb, da die Pforzheimer in den ersten 30 Spielminuten das deutlich bessere Team waren. Konnte man bei den meisten zurückliegenden Niederlagen konstatieren, dass die Rot-Weißen in der ersten Spielhälfte oft ganz gut mithielten, hätte das Team von Florian Taafel bei weniger eigenen Fehlern im Angriff und etwas mehr Durchsetzungsvermögen, eigentlich mit einem  4 bis 5 Toren Vorsprung in die Pause gehen müssen, anstatt einer knappen 11:12 Führung.



Gegen eine gegenüber dem Heimspiel gegen Balingen/Weilstetten wie umgewandelte Defensive taten sich die „Hunters“ sehr schwer und konnten sich aus dem Positionsangriff selten in Szene setzen. Wenn es den Mannen von Dragos Oprea gelang, der TGS auf die Pelle zu rücken, hatten die Pforzheimer immer wieder etwas entgegenzusetzen, insbesondere in Person von Nico Herrmann, der in den ersten 30 Spielminuten im Angriffsspiel die Akzente auf Pforzheimer Seite setzte.


Deutlich druckvoller waren dann in der zweiten Spielhälfte die Angriffsaktivitäten der Horkheimer und profitierten dabei insbesondere von zahlreichen Fehlwürfen der Pforzheimer Rückraumkanoniere und unsauber gespielten Ballpassagen, die zu technischen Fehlern führten. Trotz allem war die TGS in der 56. Spielminute beim Spielstand von 26:24 noch auf Tuchfühlung. Die Abwehr wurde für erhoffte, schnelle Ballgewinnen auf eine 5:1 Formation umgestellt und im Angriff versuchte man mit schnellen, risikoreichen Abschlüssen das Blatt zu wenden. Dies nutzten die „Hunters“ allerdings gnadenlos aus und machten mit 4 Toren in Folge zum 30:24 für einen zumindest in dieser Höhe schmeichelhaften Sieg den Deckel drauf.


Florian Taafel zeigte sich zufrieden mit seiner Defensive, die seine Vorgaben sehr gut umsetzte und wieder zu alter Stärke zurückfand. Nicht zufrieden konnte man mit den zahlreichen Fahrkarten aus dem Rückraum der Pforzheimer Angreifer sein.


Torschützen TGS: Fraggis 1, Dykta 3, Sruk 3, Blum 3, Herrmann 6/4, Cotic 1, Kubitschek 1, Kautz 1, Havryliuk 1, James 4.

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