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TGS verschenkt ersten Heimsieg

Mit 12 erzielten Toren war Nicolas Herrmann der unumstrittene MVP der TGS


Chancenlos waren die Waiblinger Tigers in den ersten 30 Spielminuten gegen eine sehr gut eingestellte TGS-Defensive. So fand der Angriff der Gäste kaum ein Rezept gegen das Bollwerk der Pforzheimer und was dann noch aus dem gebundenen Angriff auf das Tor kam, war meist eine Beute des gut aufgelegten TGS Torhüters Philipp Gutknecht. Technische Fehler der bis zur Halbzeit zahnlosen Tiger wurden zu schnellen Tempogegenstoßtoren genutzt und dabei leisteten sich die TGSler sogar noch den Luxus mehrere „Freie“ auszulassen. Der 17:11 Pausenstand zu Gunsten der TGS spiegelte deutlich die Kräfteverhältnisse der beiden Abstiegskandidaten wider und die TGS-Anhänger auf der Tribüne waren in bester Feierlaune.

Umgekehrte Vorzeichen in Hälfte 2. Die TGS hatte Anpfiff und leistete sich nach wenigen Spielsekunden einen technischen Fehler, der per Tempogegenstoß zum 17:12 genutzt wurde. Konnten die Rot-Weißen in der ersten Spielhälfte ihre erfolgreiche Defensivarbeit zu einfachen Toren nutzen, so war nun fast jeder Angriff der Waiblinger erfolgreich und nach gerade mal 9 Spielminuten hatte Waiblingen, immer wieder angetrieben vom Ex-TGSler Evgeni Prasolov, auf 20:17 verkürzt. Relativ zäh verliefen dann die darauffolgenden 15 Spielminuten. Die TGS mühte sich mit drucklosem Angriffsspiel zu Torerfolgen, während  die Tigers nicht lange fackelten und gegen den sichtlich ermüdeten TGS Mittelblock zu leichten Toren kamen.

Vier Minuten vor dem Abpfiff erhielt Alexander Kubitschek eine 2 Minuten Strafe, als er den Rücklagen lastigen 2m Hünen Sascha Laurenz beim Wurf blockte. Noch etwas mehr als 3 Minuten waren zu spielen als Nils Eilers per 7m zum 31:31 Ausgleich traf. Hektisch verlief danach die restliche Spielzeit. Jeweils klare Stürmerfouls  auf beiden Seiten, erneut eine 2 Minutenstrafe gegen die TGS als Laurenz erneut nach hinten abhob, ein gerade noch ein im Nachfassen parierter Wurf von "Eve" Prasolov durch TGS Goalie Philipp Gutknecht und ein planlos vorgetragener letzte Angriff der TGS, führten dann zum verdienten Unentschieden der beiden BWOL-Aufsteiger. Hängende  Köpfe bei den TGSlern und jubelnde Waiblinger nach dem erfolglosen direkten Freiwurf von Lenni Cotic nach 60 Spielminuten.

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