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TGS will 5. Heimsieg in Folge

Die Bertha Benz Halle zur Festung machen, das war eines der Ziele vor der Saison. Derzeit sieht es danach, aus als wäre man auf einem guten Weg das auch umzusetzen. Gegen die Staren aus Heiningen soll am Samstag der fünfte Heimsieg in Folge her.



Dass dieses Unterfangen alles andere als ein Selbstläufer werden wird ist klar und hat mehrere Gründe. Die Personalsituation bleibt nach wie vor sehr angespannt. Mit Davor Sruk und David Kautz fehlen weiterhin zwei absolute Leistungsträger im jungen TGS Team. Zusätzlich hat man bei den Rotweissen gehörig Respekt vor dem erfahrenen Gegner, "der uns mit seiner offensiven Verteidigung vor eine ganz andere Spielart stellt, als in den vergangenen Partien", so TGS Trainer Florian Taafel. "Mit David Kautz und Davor Sruk fehlen uns natürlich nicht nur 2 wichtige Spieler und unser Kapitän, sondern auch Spieler, denen das Abwehrsystem von Heiningen perfekt liegt. Wir bereiten uns die ganze Woche akribisch gegen die 3:2:1 Abwehr des Gegners vor. Wir brauchen viel Bewegung und schnelle Beine im Angriffsspiel und dürfen den Gegner nicht in sein Tempospiel kommen lassen. Außerdem müssen wir einfach auch schlau sein und die richtigen Räume angreifen", fasst Taafel zusammen.

Co-Trainer und Athletikcoach Michal Wysokinski legte am Mittwoch nochmal großen Wert auf eine gute Beinarbeit der Pforzheimer. Eine weitere entscheidene Rolle können natürlich wie so oft die Torhüter spielen. Auch hier braucht man aus TGS Sicht dringend Steigerungen. Im vergangenen Spiel konnte nur Eigengewächs Lennart Heimann sein Potenzial andeuten. Mit Heiningen kommt eine sehr erfahrene Mannschaft nach Pforzheim, die in Simon Dürner und Andreas Schaaf zwei ganz "abgezockte" und drittliga- gestählte Akteure aufzuweisen hat. Aber auch die Staren müssen mit Kohnle und Weinbuch auf zwei wichtige Stützen verzichten. Positiv stimmt bei der TGS, die beste Defensive der Oberliga zu haben und dass immer wieder Spieler in Erscheinung treten, die nicht jeder auf dem Zettel hat. So waren das neben dem starken Lennart Cotic in den letzten Wochen, Fabian Dykta im Rückraum und die Nadelstiche durch Vasil Havrilyuk. Im vergangenen Spiel feierte Raphael Blum ein vielversprechendes Comeback und Alex Kubitschek überzeugt neben der gewohnten Defensivstärke als vollwertiger Ersatz für Davor Sruk im Offensivbereich und erzielte dabei 5 Tore.

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