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TGS zu Gast beim Meisterkandidaten Nr.1

Am Samstag um 20 Uhr wartet in der Gemeindehalle in Oppenweiler das absolute Topteam der Liga auf die Pforzheimer. Mit der klaren Zielsetzung in den kommenden Jahren den Aufstieg in die 2. Liga anzugreifen, verstärkte sich das Team von Trainer Daniel Brack vorm Saisonbeginn. Mit Elias Newel kam eines der größten Talente Süddeutschlands vom TV Plochingen, das Team, welches die TGS in der letzten Saison überraschend im Meisterkampf (BWOL) hinter sich lassen konnte. Newel besitzt ein Zweitspielrecht für Bundesligist FA Göppingen unter konnte sich in dieser Saison schon mehrfach "Bundesligaminuten" abholen und glänzte unter anderem gegen den Rekordmeister THW Kiel. Mit Niklas Diebel vom TuS Ferndorf kam zusätzliche Feuerkraft aus dem Rückraum ins Schwäbische. Absolute Toptransfers waren auch die Verpflichtungen von Alex Goller vom Erstligisten FA Göppingen und Markus Dangers vom TuSEM Essen (2. Bundesliga). Er bildet zusammen mit "Rudi" Alexander Schmid, der seit einem Jahrzehnt ein Topspieler in Liga ist, das wohl beste Kreisläufergespann in der Liga. Auf der rechten Rückraumposition wirbelt der aus der polnischen 1. Liga gekommene Lukasz Orlich und auch im Tor wurde mit Levin Stach (Wilhelmshavener HV) nochmal nachgelegt. Eine starke Nummer 2 hinter Jürgen Müller, der wohl die beeindruckenste Vita vorzuweisen hat. Junioren Europameister, Junioren Vize-Weltmeister und Bundesligastationen in Magdeburg, Balingen, Stuttgart und Bietigheim und sogar ein Einsatz für die A-Nationalmannschaft sprechen für sich.

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Die Ambitionen des HC Oppenweiler/Backnang sind klar und bisher befinden sich die Schwaben mit Tabellenplatz 2 auch noch voll auf Kurs. Der Bau einer neuen Großsporthalle in Backnang und die Installation einer vereinseigenen Trainingshalle sollen das Projekt 2. Liga unterstützen. Beim vergangenen Heimspiel gegen die Junglöwen konnte sich das Team von Brack, für die davor erlittene Niederlage bei der SG Leutershausen, eindrucksvoll mit einem deutlichen Sieg zurückmelden.

 

Ganz anders sind die Vorrausetzungen im Pforzheimer Lager. Zwei Trainingswochen mit schwer dezimiertem Kader liegen hinter den Rotweißen. Regelmäßig fehlten 4 bis 5 wichtige Spieler im Trainingsbetrieb von Cheftrainer Florian Taafel. "Wir haben schon die ganze Runde mit Unregelmäßigkeiten im Trainingsbetrieb zu kämpfen aufgrund von Krankeiten und beruflichen Verpflichtungen. Meine Spieler und wir als Team brauchen unbedingt hohe Widerholungszahlen. Wenn wir die nicht haben wirkt sich das spielerisch und körperlich deutlich aus und wir haben es bei der Qualität der Liga schon schwer genug", so Taafel. Die Einsätze von Kubitschek, Cotic, Fraggis und Havryliuk stehen auf der Kippe.

 

Welche Qualiät er meint sieht man deutlich, wenn man die Ergebnisse der letzten Wochen sieht, unter anderem auch, dass Leutershausen in der Lage ist ein Team wie Oppenweiler zu schlagen. Diese Qualität erfuhr die TGS am vergangenen Samstag deutlich, als Leutershausen in den letzten 23 Minuten einen 16:3 Lauf hinlegte und die TGS aus der eigenen Halle fegte. Und das obwohl die Roten Teufel in der 37. Minute beim Stand von 14:16 überhaupt nicht zufrieden waren und sich die TGS auf Augenhöhe befand. "Das passierte uns in dieser Saison immer wieder. Große Einbrüche in verschiedenen Spielphasen. Da muss in den letzten 40 Prozent der Saison endlich Verbesserung her", so Co Trainer Wysokinski.

 

Der HC Oppenweiler zeichnet sich vor allem über ein starkes Tempospiel aus mit einer klaren Struktur in der 2. Welle und im schnellen Anspiel. Diese Struktur gilt es zu stören um nicht zu viele schnelle und "einfache" Tore zu kassieren. " Daniel Brack ist ein sehr guter Trainer, der Handball mit jeder Faser lebt. Er hat in kurzer Zeit aus einem neu zusammen gestellten Team mit starken Individualisten eine Einheit gemacht. Das ist nicht so einfach wie es auf dem Papier aussieht und verdient Respekt. Wir müssen uns etwas einfallen lassen um das Tempospiel des HC ins Stocken zu bringen. Selber müssen wir das Spieltempo so steuern dass es für unsere derzeitigen Voraussetzungen angepasst ist", so Taafel.

 

Das Team hofft auf Auswärtssfans die sich am Samstag um 20 Uhr im Hexenkessel Gemeindehalle einfinden um das Team zu unterstützen.

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