Durchgehend positives Fazit im Ligapokal

Freitag, 21.Mai 2021


Der durch die Corona Pandemie angesetzte Ligapokal konnte von den Pforzheimer in vielerlei Hinsicht optimal genutzt werden. Nach dem Einstellen bzw. Pausieren des Spielbetriebs im Oktober des vergangenen Jahres wurde fleißig durchtrainiert und die Zeit anscheinend optimal genutzt. Als im April der Neustart im Ligapokal stattfand war man in der Goldstadt sofort konkurrenzfähig und konnte aus den bisherigen 6 Partien 5 Siege verbuchen und sich somit als eines von 2 Teams für den DHB Pokal qualifizieren. "Wir sind richtig gut reingekommen und die Mannschaft war nach diesem chaotischen Jahr sofort im Wettkampfmodus und das obwohl wir bis auf die Partie gegen den TV Willstätt keine Testspiele absolviert haben. Wir wollten einfach das Risiko so gering wie möglich halten was Ansteckungen angeht", so Wolfgang Taafel.


Trainer Tobias Müller fordert und entwickelt das Team

Dass man sofort zur Stelle war, ist mit Sicherheit auch ein großer Verdienst von Trainer Müller, der die Mannschaft während der Spielpause sowohl im körperlichen als auch spielerischen Bereich konsequent arbeiten ließ. Zudem zeigten die Spiele, dass die jungen Spieler im Team wie Cotic, Kautz und Blum, sowie die A- Jugendlichen einen großen Schritt nach vorne machen konnten. Zudem positiv ist dass man mit Lucas Gerdon einen Neuzugang für die Saison 21/22 sofort integrieren konnte. Der Sprung ins kalte Wasser war auch hier durchaus eine von vielen kleinen Erfolgsgeschichten der letzten Wochen.


Organisation als weiterer Erfolg

Das Helferteam rund um den Ligapokal reihte sich ausnahmslos ein und sorgte für einen gut geplanten und sicheren Spielbetrieb. Sowohl Aufbau/Abbau, Testungen und LiveStream wurden erfolgreich umgesetzt. Als Highlight kann man vor allem die Übertragungen bei Sportdeutschland.tv nennen für die die Pforzheimer deutschlandweit positives Feedback bekommen haben. Neben einem digitalen TV- Studio glänzte man immer mit einem fachkundigen und auch unterhaltsamen Kommentatoren Duo, dass seines Gleichen sucht.


Florian Taafel zweitbester Scorer im Süden - Abwehr weiterhin das große Plus

Mit 37 Treffern platziert sich der Pforzheimer Kapitän in der mannschaftsübergreifende Torschützenwertung des Ligapokals auf dem zweiten Platz und das ohne einen einzigen Strafwurf., während der Führende der Torschützenliste alleine 19 mal vom Strich erfolgreich war. "Das ist natürlich eine positive Spielerei am Rande aber die gesamte Entwicklung des Teams stimmt sehr zuversichtlich. Trotzdem haben wir vor allem in der Offensive noch sehr viel Luft nach oben und werden weiterhin daran arbeiten uns zu verbessern", bilanziert der Kapitän. Zudem erwies sich die Defensive der Rotweissen mti den starken Torhütern Ullrich und Binder, wie schon in der Vergangenheit, als Prunkstück der Mannschaft.


Abschied von Nicolai Gerstner im letzten Heimspiel

Beim letzten Auftritt bevor es in eine kurze Sommerpause geht, trifft man auf die Jung Gallier aus Balingen. Natürlich will man auch in diesem Spiel allen Spielern noch einmal die Möglichkeit geben sich zu zeigen, aber man ist ehrgeizig genug um die Runde mit einem Sieg abzuschließen. Dieses Ende steht im Zeichen des Abschieds von Nicolai Gerstner. Das Pforzheimer Handball Urgestein muss aufgrund schwerer Verletzungen in der Vergangenheit, viel zu früh seine Karriere beenden. Aber bei der der TGS geht man nie ganz und so wird man Nicolai in der Zukunft bestimmt noch oft und vielleicht auch in anderer Funktion in der Halle antreffen. Gerstner überzeugte im Ligapokal nochmal mit vollem Einsatz und guten Leistungen. In Zukunft ist man aber auch mit Soos, Cotic und Kautz auf dieser Position sehr gut und perspektivisch aufgestellt. Neben Gerstner hat nach dem Abbruch im vergangenen Jahr auch Patrick Zweigner, aufgrund persönlicher Gründe den Verein verlassen. Auch Patrick war auf und neben dem Spielfeld immer ein wichtiger Bestandteil des Teams. Nach tollen Jahren bei der TGS warten auch auf ihn neue Aufgaben, bei denen man ihm alles Gute wünscht. Großer Dank gilt auch Chris Bregazzi, der während der Corona Pause wieder zum Team gestoßen ist und den Wegfall von Patrick Zweigner in allen Bereichen mit auffangen konnte und sich perfekt integrierte. Im letzten Spiel wird auch erstmals der schmerzhaft vermisste Davor Sruk wieder zum Team stoßen und dem angeschlagenen und aufopferungsvoll kämpfenden Wysokinski die nötigen Pausen geben.


Hoffnung auf Normalität

Für die kommende Saison hofft man im Lager der TGS, dass sich endlich Normalität einstellt was den Spielbetrieb angeht. Keine Pausen und Abbrüche, sowie Zuschauer in den Hallen sind der größte Wunsch. Der Profisport mit einschließlich der 3. Liga hat sowohl vor als auch nach dem Abbruch gezeigt, dass er die Pandemie nicht befeuert hat und mit guten Konzepten die Sicherheit aller Beteiligten gewährleisten kann.Ein großer Dank geht an die Sponsoren, die sich während der chaotischen Zeit solidarisch zeigten und den Verein weiter unterstützen. Das man bei der TGS als große Familie handelt, zeigt auch der Gehaltsverzicht der Spieler während der Krise.