TGS Pforzheim verliert Verfolgerduell in Oftersheim in letzter Sekunde


Oftersheim/Pforzheim. Rückschlag für die TGS Pforzheim: Die Handballer aus der Goldstadt zogen am Sonntagnachmittag im Verfolger der 3. Liga Süd bei der HG Oftersheim/Schwetzingen knapp mit 25:26 (11:15) den Kürzeren.

Das entscheidende Tor erzielte dabei der zehnfache Torschütze Daniel Hideg eine Sekunde vor der Schlusssirene. „Da haben wir uns nicht clever angestellt“, ärgert sich TGS-Abteilungsleiter Wolfgang Taafel über die Schlussphase, in der sein Team eigentlich den Ball hatte, 15 Sekunden vor Spielende aber einen schlechten Wurf nahm und dafür die Quittung kassierte.

Verloren wurde das Spiel aber nach Taafels Ansicht vor der Pause. „Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz. Oftersheim war frischer und beweglicher“, berichtet der TGS-Funktionär, spricht gar von einem ideen- und lustlosen Auftritt. Zeitweise lag Pforzheim fünf Treffer hinten, zur Pause betrug die Differenz noch vier Tore.

Dann aber die stärkste Phase der Gäste, die innerhalb von nur zehn Minuten zum 17:17 ausglichen und fünf Minuten vor Spielende plötzlich sogar mit 24:22 führten – auch ein Verdienst von Keeper Daniel Sdunek, der nur einige Bälle hielt.

Während bei Oftersheim/Schwetzingen der Rückraum überzeugte, konnten die TGS-Recken aus der zweiten Reihe insgesamt zu wenig Druck entwickeln. Florian Taafel, seit Jahren ein Topscorer der Liga, blieb sogar ohne Treffer – das kommt nicht häufig vor. „Er wirkte müde“, berichtet sein Vater. Martin Kienzle (7 Tore), Evgeni Prasolov (5) und Rechtsaußen Marco Kikillus (8) hielten die Mannschaft zwar lange im Spiel. Doch drei bis vier gute Chancen, die vergeben wurden, und mangelnde Cleverness sollten sich am Ende rächen.



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